Wenn das Dorf schläft, riecht die Backstube bereits nach frischem Mehl. Licht an, Ofenkontrolle, Wasser ansetzen, Sauerteig prüfen, kurze Lagebesprechung. Diese ersten Minuten entscheiden über den Takt des gesamten Morgens und bringen Ruhe in jedes weitere, scheinbar hektische Detail.
Roggen verlangt Geduld, Weizen Tempo, Dinkel Feingefühl. Vorteig und Autolyse laufen parallel, Salz kommt im richtigen Moment, Teige entspannen in Kisten. Alles folgt biologischen Rhythmen, nicht nur der Uhr, damit Geschmack, Krume und Kruste später überzeugend zusammenfinden.
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